Begünstigte

Sie ist Germanistin, Literaturwissenschaftlerin, Übersetzerin, Kunsthistorikerin sowie Oligophrenpädagogin mit Spezialisierung auf das Autismus-Spektrum und das Asperger-Syndrom.
Autorin von Monografien und wissenschaftlichen Artikeln, Herausgeberin von Sammelbänden und Editionen literarischer Texte; sie publiziert im In- und Ausland. Sie ist die erste Preisträgerin des Deutsch-Polnischen Rotary WRATISLAVIA Preises für ihre Verdienste um den Dialog zwischen Polen und Deutschen (2017). Sie ist Mitglied der Deutsch-Polnischen Gesellschaft der Universität Wrocław sowie der Gemeinschaft evangelischer Schlesier.

Ihre wissenschaftlichen Interessen umfassen die Geschichte und Kultur Niederschlesiens bis 1945, das Motiv der Berge in der Literatur, literarische Reiseberichte sowie die deutschsprachige Literatur aus interdisziplinärer Perspektive.

Sie begeistert sich für Fotografie, liebt die Berge und ist Mitglied des Polnischen Alpenklubs.

Nach dem Abitur begann sie ihr Studium an der Universität Wrocław im Fach Germanistik. Die Bachelorarbeit, verfasst 2005 unter der Betreuung von Prof. dr hab. Tomasz Małyszek, trug den Titel „Synchronizität in ausgewählten Kinder-und Hausmärchen der Brüder Grimm“. Das Thema der Masterarbeit, verfasst 2007 unter der Betreuung von Prof. dr hab. Tomasz Małyszek, lautete: „Frauenfiguren in »Deutsche Sagen« der Brüder Grimm“.

2014 erlangte sie den Doktortitel. Die Dissertation, betreut von Prof. dr hab. Edward Białek, trägt den Titel „Kurt Heynickes Schwanken zwischen Revolte und Opportunismus. Eine rezeptionsgeschichtliche Studie”.

Magdalena Maruck veröffentlichte zahlreiche Artikel in polnisch- und deutschsprachigen Sammelbänden. Zu ihrem Werk gehören auch Übersetzungen von Artikeln ins Deutsche für die Vierteljahresschrift SILESIA NOVA.

Sie übersetzte zudem das Buch von Joachim Ott „Görli und Gregorek: Eine fabelhafte Katzenliebe an der Neiße“ ins Polnische (2011). Ihre Publikation „Śląskie Niebo Jürgena Gretschela / Jürgen Gretschels Schlesisches Himmelreich“ erschien 2018.

2017 erhielt sie den Sonderpreis des Deutsch-Polnischen Rotary Wratislavia Preises. Sie arbeitete im Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen sowie im Schlesischen Museum zu Görlitz und in der Evangelischen Kulturstiftung Görlitz. Derzeit ist sie bei der Euro Akademie Görlitz tätig. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter in Jauernick-Buschbach. Ihre Interessen gelten der Geschichte Schlesiens, der Literatur und der Musik, insbesondere dem Chorgesang.

In den Jahren 2017–2019 war er Beauftragter für die Kultur Oberschlesiens im Oberschlesischen Museum in Ratingen. Er studierte Geschichte, Politikwissenschaft und angewandte Geschichte in Berlin und Warschau. Seine Dissertation „Breslau museal. Deutsche und polnische Geschichtsausstellungen 1900–2010“ (Neue Forschungen zur Schlesischen Geschichte 27 – Böhlau: Köln/Weimar/Wien 2017) wurde mit dem Wissenschaftspreis des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine (2018), dem Deutsch-Polnischen Rotaria-Preis Wratislavia (2019) sowie dem Georg-Dehio-Förderpreis (2022) ausgezeichnet.

Die Monografie erschien in polnischer Sprache unter dem Titel „Muzealny Wrocław. Polskie i niemieckie wystawy historyczne w latach 1900–2010” (Via Nova: Wrocław 2021, Übersetzung: Anna Wziątek).

1996–2001 – Studium der Germanistik an der Philologischen Fakultät der Universität Opole;
2001–2002 – Aufbaustudium im Bereich Management unter Bedingungen der Internationalisierung der Wirtschaft an der Fakultät für Recht, Verwaltung und Ökonomie der Universität Wrocław;
2000 – Beginn der Tätigkeit als Deutschlehrerin im Schulkomplex Nr. 3 im Piastenschloss in Legnica;
2001 – Beginn der Tätigkeit als Deutschlehrerin in der Grundschule in Kunice;
2000–2008 – beruflicher Aufstieg von Referendarin zur vollqualifizierten Lehrerin;
2010 – Erwerb der Qualifikation zum Unterrichten der englischen Sprache;
2023 – Erwerb der Qualifikation zum Unterrichten von Kunst.

1987–1991 IV. Allgemeinbildendes Lyzeum in Wrocław; humanistisches Profil mit erweitertem Deutschunterricht;
1995–1999 Universität Szczecin, Germanistik, pädagogische Ausrichtung;
1999–2001 Postsekundäre Schule für Innenraumgestaltung PROMOTOR, Abschluss: Dekorationskünstlerin;
2011–2013 Lehrerkolleg für Fremdsprachen in Legnica, Germanistik, pädagogische Ausrichtung; Bachelorprüfung an der Universität Wrocław;
2016 Studium des Europäischen Rechts – Soziotherapie in der Schule;
2017–2019 Hochschule für Philologie in Wrocław, Masterstudium: Germanistik, Fachrichtung Fachübersetzungen und Fachsprachen.

(28 Jahre alt) arbeitet derzeit als Polizeioffizier im Rang eines Unterkommissars in der Hauptkommandantur der Polizei.
Er studierte an der Technischen Universität Wrocław und erwarb den Ingenieurabschluss an der Fakultät für Bauingenieurwesen.
Anschließend setzte er seine Ausbildung an der Polizeihochschule in Szczytno fort und erwarb dort den Bachelorabschluss.
Derzeit ist er Student an der Feuerwehrakademie in Warschau.

Während seines Studiums bekleidete er zahlreiche Funktionen in studentischen Selbstverwaltungen. Neben seiner Tätigkeit an der Hochschule engagiert er sich im lokalen Gemeinwesen. Seit Oktober 2018 ist er Gemeinderatsmitglied der Gemeinde Stoszowice. Er war Mitglied der Kommission für Rettungswesen des Hauptvorstands des Verbandes der Freiwilligen Feuerwehren der Republik Polen, und seit Februar 2020 ist er Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Budzów. Seit März 2015 ist er außerdem Koordinator des internationalen Austauschs von Feuerwehrleuten aus Polen, Deutschland und Tschechien.

Sein Engagement wurde vielfach gewürdigt, was zahlreiche Auszeichnungen belegen, darunter das Goldene Abzeichen, verliehen vom Präsidenten der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk im Juni 2017, sowie die Bronzemedaille „Für Verdienste um das Feuerwehrwesen“, verliehen im Mai 2018. Seine Tätigkeit wurde zudem 2023 mit dem Titel des polnischen Laureaten des Europäischen Karlspreises der Jugend ausgezeichnet.

Im Jahr 2023 vergab die Stiftung des Deutsch-Polnischen Rotary WRATISLAVIA Preises ein zweckgebundenes Stipendium in Höhe von 3000 Euro an Frau Dr. Renata Wilkoszewska-Krakowska zur Finanzierung des Drucks ihrer Dissertation „Gelehrte, Entdecker und Pioniere jüdischer Herkunft in der Gestaltung und Entwicklung der Breslauer medizinischen Wissenschaften in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts, unter besonderer Berücksichtigung der Medizinischen Fakultät der Universität Wrocław“.

(geb. 1997 in Lubań) – Zahnarzt, Absolvent der Medizinischen Universität Wrocław. Im Jahr 2020 gründete er den Blog „Zagubiony w Karkonoszach“, auf dem er über die Geschichte des Tourismus und die Vorkriegsgeschichte der Riesengebirgshütten schreibt.

2022 debütierte er mit dem Kriminalroman „Schronisko, które przestało istnieć“. Dieses auf Fakten basierende Buch erzählt von schwierigen polnisch-deutsch-tschechischen Beziehungen im letzten Jahrhundert und der Entstehung einer neuen Identität Niederschlesiens.

Die Geschichte wird aus der Perspektive einer deutschen Familie erzählt, die eine Berghütte bewirtschaftete, welche 1946 unter ungeklärten Umständen abbrannte. 2023 wurde der Roman als Buch des Jahres 2022 in der Kategorie Debüt ausgezeichnet.

2023 erschien die Fortsetzung „Schronisko, które przetrwało“, die sich auf das Riesengebirge während des Zweiten Weltkriegs konzentriert. Auch sie wurde als Buch des Jahres 2023 in der Kategorie Krimi ausgezeichnet.

Im September 2023 erhielten beide Romane den Titel „Bergbuch des Jahres 2023“ beim Bergliteraturfestival in Lądek-Zdrój. Im Dezember 2023 wurde der Autor mit dem Karkonosze-Literaturpreis ausgezeichnet, verliehen von einer deutsch-polnischen Jury für herausragende Leistungen in Literatur, Kultur und Kunst Schlesiens.

Die Handlung beider Romane spielt u.a. im Museum „Dom Gerharta Hauptmanna“ in Jagniątków. Der Autor organisiert dort Treffen und Führungen. Sein großes Ziel ist die Übersetzung seines Debütromans ins Deutsche.